• Angela Fischer

Meine push ups für Corona hangout - Tipp13: Hot Rod Fun

#wirbleibenzuhause – momentan erstes Gebot. Da sind wir uns alle einig. Trotzdem: Quarantäne ist blöd. Zuhause bleiben ohne Kontakte nervt. Deshalb hier meine ganz persönlichen push ups für Corona hangout:


Wie ich bereits jetzt die Zeit nach Corona plane


Die Politik macht es tatsächlich wahr. Sie verlängert tatsächlich noch bis zum 3. Mai die Kontaktsperre. Also weiter Isolation.

Langsam bekomme ich allerdings Lagerkoller. Und schlechte Laune.

Was sind die Highlights: einkaufen und allein durch den Olympiapark radeln.

Okay, letzteres ist mehr als nur Beschäftigungsprogramm. Damit tue ich immerhin was für die Bikini-Figur.


Den Kopf kriege ich trotzdem nicht frei.

Nicht, dass ich mich langweile. Dafür bin ich mit meinem neuen Blog zu ausgelastet.

Mir fehlt einfach Abwechslung.

Weil ich langsam, aber sicher aufhöre, mich lebendig zu fühlen.


Ich liebe meine Wohnung. Sie ist sogar groß genug für einen kleinen Auslauf in den eigenen vier Wänden. Trotzdem wird sie immer mehr zum Gefängnis.


Habe deshalb heute angefangen, meine Zeit nach Corona zu planen.

Auf meiner To-Do-Liste steht zum Beispiel Hot Rod.

Habe das letztes Jahr im Sommer zum ersten Mal ausprobiert.




So ein Hot Rod sieht aus wie eine Seifenkiste, röhrt aber fast so laut wie ein Rennauto.

Für mich war es jedenfalls ein Mords-Fahr-Spaß und mal eine ganz andere Art von Stadtrundfahrt quer durch München.

Vor allem weil man den Sehenswürdigkeiten den Rang abläuft (bzw. abfährt). Kaum sind wir mit unserem Konvoi aufgetaucht, haben die Leute am Straßenrand nur noch auf uns geschaut. Wahnsinn, wie schnell die ihr Handy gezückt haben, um ein Foto zu schießen.

So ein Hot Rod sieht man schließlich nicht alle Tage.




Bevor es losging, haben wir erstmal eine kurze Einweisung ins Bedienen der Hot Rods bekommen. Eigentlich ganz simpel. Dennoch ist mir am Anfang dauernd die Karre abgesoffen. Das war mir schon ein bisschen peinlich...


Zum Fahren braucht man übrigens einen Führerschein und - ganz wichtig! Turnschuhe bzw. feste Schuhe. Eine Freundin von mir trug nur Sandalen, weil Sommer.

Sie konnte dennoch mitfahren. Weil einer der Mitarbeiter schnell mit ihr ins nächste Schuhgeschäft gedüst ist. Dort gab es zum Schlussverkauf zum Glück ein paar billige Latschen.


Man fährt übrigens immer in einem Konvoi mit maximal zehn Leuten. Vorne und hinten flankiert von einem Guide.

Servolenkung gibt es keine. Und auch keine Federung. Dafür Rennfahrer-Feeling.

Apropos: gewöhnungsbedürftig ist nur, dass man recht tief sitzt. Da muss man schon aufpassen, von diversen SUVs nicht übersehen zu werden.


Wer's mal ausprobieren will, "Hot Rod Fun München" bietet diverse Touren an.

Ich werde auf alle Fälle noch mal in so ein Hot Rod steigen. Auch wenn das wohl noch ein bisschen dauern wird.

https://www.hotrod-fun.com/muenchen#/



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