• Angela Fischer

Was schenken ???

Originelle Geschenk-Ideen zu Weihnachten: Tipp 12

Der Countdown läuft.

Weihnachten rückt näher.

Und alle Jahre die gleiche Frage: WAS SCHENKEN ?

Heute öffnet sich das 12. Türchen zu meiner Weihnachtsrubrik: Geschenktipps.

Wie wär's mit "ACHTSAMKEITS-KÄRTCHEN"

Achtsamkeit - nur was für spirituelle Spinner?

NEIN !!!

Denn Achtsamkeit heißt voll im Moment zu sein.


Normalerweise gehen wir eher unachtsam durch den Tag. Wir spulen unsere Gewohnheiten und altgedienten Denk- und Handlungsmuster automatisch ab.

Wir stehen auf. Wir duschen. Wir machen Pausenbrote. Oder einen Kaffee. Wir lesen Zeitung. Wir gehen los. Wieder und immer wieder. Wie ein Uhrwerk.

In diesem Zustand funktionieren wir in erster Linie. Die Zeit verschwindet dabei einfach. Wir bekommen bewusst gar nicht richtig mit, wie wir uns fühlen, was wir denken und was um uns herum passiert.

Anders gesagt: Wir sind auf Autopilot.


Das Gegenteil ist Achtsamkeit.

Bist du achtsam, beobachtest du. Deine Gefühle. Deine Gedanken. Deine Mitmenschen. deine Umgebung.

Ohne dabei zu bewerten oder zu beurteilen. Das ist das Schöne und Friedliche an der Achtsamkeit.

Wenn du frustriert bist, nimmst du das wahr, ohne die Sache zu bewerten. Also ohne dir zu sagen, dass das jetzt schlecht ist und du dich anders fühlen solltest.


Wenn wir das können, bringt uns das viel inneres Gleichgewicht.


Praktizierst du Achtsamkeit, erlebst du eine ganze Reihe von spürbaren Lebensverbesserungen.

  • Du kannst mit den Nickeligkeiten des Alltags besser umgehen (Stressresistenz).

  • Du machst dir weniger Sorgen und weniger Druck.

  • Du erlebst deinen Alltag fokussierter und klarer, du schiebst weniger auf und schaffst mehr Dinge.

  • Und nicht zuletzt: Du wirst gefühlt 10–20 % glücklicher.


Halte dir einfach vor Augen: Gefühle und Gedanken sind flüchtig und wenig substanziell. In einem Augenblick fühlen wir uns großartig und eine halbe Stunde später werden wir plötzlich traurig. Dann zwei Stunden später geht es uns wieder gut.

Gefühle kommen und gehen. Sie sind unstabil. Sie sind nichts, worauf wir uns verlassen können.

Wir überhöhen die Bedeutung unserer Gefühle auch, indem wir uns damit identifizieren.

Statt zu sagen:

"Ich spüre gerade eine gewisse Traurigkeit"

sagen wir "Ich bin traurig"

so wie wir sagen "Ich bin Angela"

Und damit mache ich die Traurigkeit zum festen und nicht tauschbaren Teil meiner Identität. So wie meinen Namen.

Wenn ich dagegen sage:

"Ich spüre gerade Traurigkeit und ich weiß, sie wird auch wieder vergehen“.

Dann erkenne ich Gefühle als das, was sie sind: nur eine flüchtige Erscheinung. Etwas Vergängliches. Etwas, das kommt und geht, oft ohne dass ich einen Einfluss darauf habe.

So wie der Wind. Hier sage ich ja auch:

„Ich spüre den Wind.“

Und nicht:

„Ich bin windig.“


Achtsamkeit gelingt natürlich nicht von heute auf morgen. Deshalb sind die Achtsamkeitskärtchen eine gute Hilfe. Sie erinnern dich an die Achtsamkeitsregeln.

Ziehe jeden Tag eine Karte aus dem Stapel und befolge, was du liest.

Ohne zu bewerten, natürlich.

https://www.arsedition.de/produkte/detail/produkt/achtsamkeit-fuer-dich-7455/


p.s. Es gibt sogar eine Edition "Achtsamkeitskärtchen fürs Büro".

https://www.arsedition.de/produkte/detail/produkt/achtsamkeit-fuers-buero-9699/


Hier noch eine Achtsamkeitsübung: Perspektivwechsel

Um dich vom Bewerten zu heilen, übe, immer die Gegenposition einzunehmen. Wenn du also etwas als schlecht oder gut bewertest, dann zwinge dich selbst dazu, in die Gegenrichtung zu denken.

  • Was könnte das Gute daran sein, dass ich ungeschickt bin?

  • Warum ist es vielleicht schlecht, dass sie mich für diesen Job wollen?

  • Welche Chancen stecken vielleicht darin, dass ich den Wettbewerb verloren habe?

  • Was ist vielleicht gut daran, dass dieser Populist die Wahl gewonnen hat?


Frohes Schenken :)






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